Programme

...ovvero Cornetto

Die Instrumentierungs-Vorgaben der Komponisten des frühen Barocks waren oft sehr vielfältig: Per ogni sorti di stromenti, Canto, Soprano oder eben Violino overo* Cornetto, Flauto ò Cornetto....
Was liegt näher, als ein Programm für eben dieses Cornetto, oder zu deutsch dem Zink, zusammen zu stellen.
Der Zink, ein Instrument mit einem Grifflochsystem wie das einer Blockflöte und einem Mundstück ähnlich dem der Trompete, war das beliebteste Instrument der ausklingenden Renaissance und des beginnenden Barocks. Der Klang kam dem der menschlichen Stimme am nächsten und entsprach somit dem Ideal der Zeit. Die Überlieferungen zeigen, dass die Zinkenisten äusserst virtuos spielten und hoch angesehene Musiker waren.
Üblich zu der Zeit war auch, dass die Begleitung, das Continuo, mehrfach besetzt war und einen gewichtigen Part auch in der so genannten Solomusik einnahm. Deshalb soll auch im Programm ... ovvero cornetto nebst der obligaten Orgel zumindest eine Theorbe mit dabei sein.
Werke von:
Benedetto Ferrari, Giovanni Battista Fontana, Dario Castello, Alessandro Piccinini, Andrea Falconiero, Giovanni Bovicelli